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Hope

Ein Traum ist für uns in Erfüllung gegangen und nun ist auch Hope`s Traum in Erfüllung gegangen:   Ein eigenes Zuhause für sie ganz alleine, ohne mit anderen Fellnasen teilen zu müssen!


            


Am 14. April 2013 ist unsere Zaubermaus in ihr neues Zuhause in Rostock gezogen.
Viel Glück kleine Maus!

 



 


11.10.2013                  

10.06.2013 Celli hat Geburtstag!


 


20.05.2013 Bilder von Celli früher Hope


 



 

Hope

Im Juni 2012 waren die Bilder von der kleinen Maus gemacht worden, als im Zuge eines großangelegten Impf- und Kastrationsprojektes von der Organisation Vier Pfoten einige Volontäre dort vor Ort waren. Diese meist jungen Menschen waren sehr betroffen von den Zuständen dort und beabsichtigten mit der Veröffentlichung der Bilder im Internet möglichst vielen der ganz armen Fellnasen dort ein Zuhause in Deutschland verschaffen zu können. Die meisten der Tiere sind schon sehr lange dort, ohne eine Chance das Tierheim irgendwann verlassen zu können, denn die Umstände in diesem Land  sind für die Menschen schon täglich eine Herausforderung und für die Tiere fehlt einfach das Geld, und in einer Stadt wie Kiew auch die Möglichkeit zur Tierhaltung. Ein Tierheim, das ca. 1.500 Hunde beherbergt, so gut wie keine Helfer hat, die dort tätig sind und die Fütterung aus gespendetem Brot, das eingeweicht als Nahrung dient, ist auf Dauer für alle Insassen ein Ort der Trostlosigkeit. Nicht nur Hunger, Schnee und Eis im Winter, Regen ohne ausreichende Schutzmöglichkeiten, unbehandelte Krankheiten und fehlender Zuspruch, sondern bei vielen auch Resignation und Trauer, zerrt bei den Insassen an der Substanz und am Lebenswillen.

Wir haben dann entschieden, dass wir zumindest für diese eine Hündin, die wir dann Hope tauften, alles Erdenkliche tun wollten, um sie von dort zu befreien. Die ersten Mails zur Kontaktaufnahme mit der Tierheimleitung waren dann eher ernüchternd, da dort niemand wirklich ernsthaftes Interesse an der Vermittlung dieser Tiere zeigte. Es fehlt schon an der Umsetzung der notwendigen Vorbereitungen zur Ausreise in die EU. Geld, welches für viele Fellnasen von adoptionswilligen Menschen aus der BRD für die dringend erforderlichen Bluttests nach Kiew geschickt wurde, blieb ungenutzt, da niemand dort in der Lage ist, das Blut abzunehmen und in ein von unseren Veterinärämtern anerkanntes Labor zu senden. Mittlerweile hatten wir so ziemlich alle Organisationen, die in der Ukraine tätig sind um Hilfe gebeten, allerdings machten die uns wenig Hoffnung, dass wir unser Vorhaben, die Kleine dort rauszuholen,  durchsetzen könnten. Für die Meisten kam eine Zusammenarbeit mit diesem Tierheim nicht in Betracht und so suchten wir händeringend nach Jemandem der bereit war, unsere Hope dort in Empfang zu nehmen und zu versorgen, bis die  Ausreisevoraussetzungen geschaffen waren. 

Wir  hatten  Glück, weil Diana über eine Münchener Orga, die sich auf den Tierschutz in der Ukraine spezialisiert hat, an Alona verwiesen wurde, die uns dann half, vor Ort eine Pflegestelle zu finden. Kurze Zeit später erhielten wir die Zusage, dass Jurij, ein Bekannter von Alona, und seine Familie die Maus bei sich aufnehmen würde. Erstaunlicherweise konnte Henning dann auch die Präsidentin des Shelters nach einigem Hin und Her überzeugen, sodass eine gute Kooperation zustande kam, die uns die Übernahme von Hope ermöglichte.

Nachdem die Genehmigung von ihr bei uns eintraf, haben wir schon wenige Tage später die Fellnase von Jurij dort abholen lassen können.  Dort wurde sie gut versorgt, hatte das erste Mal in ihrem Leben einen warmen, trockenen Platz, da sie fast ihr gesamtes bisheriges Leben in diesem Shelter verbracht hatte und durfte sich von den physischen und psychischen Strapazen erholen, die sie in dieser langen Zeit in einer unwürdigen Umgebung ertragen musste.
 
Ganz plötzlich war es dann soweit und wir erhielten die Nachricht, dass unsere Hope auf die Reise in eine sichere Zukunft gestartet war. Da die Fahrt auf eisglatten und an diesem Tage zugeschneiten Straßen in der Ukraine ihren Anfang nahm, war auch der letzte Teil unserer Befreiungsaktion sehr nervenzerrend und hat Diana als Organisationstalent geoutet. Ein von ihr im Vorfeld durchgeplantes Familienfest musste komplett  umgestaltet werden und hat für sie jede Menge Fahrerei beinhaltet. Ein Riesendankeschön an Diana, die für Hope eine kompetente und liebevolle Pflegemama war, aber immer nur das Beste für die Maus im Auge hatte und sie deshalb schweren Herzens nach 3 Monaten in ein schönes Zuhause gegeben hat, wo sie nun die alleinige Prinzessin sein darf.

      

Von Herzen gilt unser Dank auch denen, die das Schicksal der kleinen Hope berührt hat und die uns in vielen Mails ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben und auch denen, die vom Fleck weg sofort eine Pflege- oder Endstelle bieten wollten. Uns hat das Kraft und Zuversicht gegeben im zähen „Kampf“, dieser Maus in die Freiheit zu verhelfen.

Danke an Henning, der die Präsidentin hartnäckig genervt hat und auch schließlich überzeugen konnte, sodass sie schlussendlich der Freigabe zugestimmt hat.

Danke an Jurij und seine Familie für das Asyl und natürlich Riesendank an Alona, die so viel Zeit und Energie für die Tiere in der Ukraine aufbringt und damit sogar ihren Studienabschluss gefährdet. Es ist nur „ein“ Felltier, dass wir dort vor dem langen, harten Winter befreien konnten, aber für die vielen anderen armen Tiere dort soll es ein Zeichen der Hoffnung sein.


"Du kannst nicht alle Hunde dieser Welt retten, aber für einen Hund die ganze Welt!"

 





 

Hope auf ihrer Pflegestelle in der Ukraine und in München bei Diana und den "Jungs"  


 
   





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